Café Chinois

Curry Tartaren;
- Vietnam- Reise-führer.-
„Mediatationen“– POSITIONEN
Parents-Dumping-on a race track,
in a wheelchair wearing a T-Shirt which says
„Proud to be American“
-Somewhere-
Maräische Jungs tragen Kippa, ein alter Mann
mit Heineken und L‘Equipe_
Heineken/PMU/Zigarrenrauch.
Die Sonne bricht durch-
P. zeigt ihre schönere Seite

„Columba hat jetzt wohl zwei Wellensittiche und ich werde niemals zurückkehren.der Zynismus tropft mir aus den Ohren.Aus rein wissenschaftlichen Interesse machen wir jetzt immer Samstags abend Bibelkreis.
ich habe mich mit der Verlogenheit des Lebens endgültig abgefunden. ( Das ist ein Satz den ich niemals geschrieben habe)
Und mein Protest ist so dünn wie eine Eierschale- er lässt sich noch nicht mal mehr argumentativ begründen, deswegen lasse ich ihn ab 2009 einfach weg.Quiet Riot heißt soviel wie leiser Aufstand und war vieleicht auch einfach nur ein Platzhalter.Ansonsten halt alles ziemlich wie immer, der Stadtwechsel wird langsam dringend notwendig und unsere Decke schimmelt.ich war heute in Grimma, und dieser Ort kann nur mit einem Wort beschrieben werden, Restplatzvergabe, wenn zwischen Plattenbauten Hoffnungen verglühen, wie aufsteigende Diamentenerde in der Einöde des menschlichen Geistes versickert.“( prätentios my dear)

Ich bin das letzte Biest am Himmel!

Chaos

Die Monaden wimmeln um mich herum, ich sitze hier in der Mitte, die Menschen schlängeln sich um mich herum, sie folgen Wegen die ich weder nachvollziehen noch möchte. Manche tragen weiße Zettel, jemand hat „Arbeiterkampf“ an die Wand geschrieben. Das Stimmengewirr vibriert in der Luft, ´Fake a smile- go ahead, Arbeitskampf- lutte ouvrier, ein angenehmer Anachronismus im 21th century. Tell me the way you worship the small things. I am not much of a worshipper myself. I rather sail my ship to go to Antarctica. Ant-Arc-Tika: Das Land in denen die Menschen, die kleine Dinge anbeten an der Grenze abgelehnt werden. Monumentale Magie, magischer Monumentalismus. Die Ströme versiegen, ein Blatt tanzt in Frühlingswind, die Reinkarnation von Heinrich Heine seufzt schwer, die Bäche und Täler sind weit und das Leben im Exil is just a drag. Dann verstummen die Ströme, die Stimmen verklingen und eine Glocke läutet die nächste Stunde ein. Die adretten Schüler_innen gehen in ihre Klassenzimmer und ordnen ihre Stifte als symetrisch ansteigende Tonleitern an. Der Professor spricht: „Our hell is a good life“

Wenn Mauern fallen

Es ist verdammt kalt, meine Zähne klappern im Takt wie Nattern schlackern, das Licht flickert- die temperatur nähert sich langsam aber sicher dem absoluten Nullpunkt an, es ist nicht zu vermuten, dass es in näherer Zukunft wärmer werden wird.
mein Zimmer eine Kopie des Raslenikovschen- Chaos- Dann wieder Schlendern und die Macht der Architektur, die erdrückt, der Garten indem wohl noch immer das Göttliche gepflegt wird, Ordem et Progresso. Auf dem Gras sitzen verboten. Es ist Tag des Vaterlandes und alles haben einen wahnsinnig positiven Bezug zumselben. Die Assemble Nationale, davor flattern vier französische Flaggen, sie umflackern eine Fahne der E.U, die sich schüchtern im Windschatten des mächtigen Nationalen streckt. Das Licht erlischt. Es ist Sonntagabend, der einzige Tabac, der offen steht, eine weißhaarige Dame, die eine Kopie von Karl oder Kurt Lagerfeld, mit sich trägt, zieht eine Biographie von Barack Obama aus der schneeweißen Handtasche. Er räuspert sich und zieht die Falte seiner Baumwollhose glatt. Yes we can. Ein Monat ist vergangen in der großen Stadt, schon Walter Benjamin hat in seinem Aufsatz über Paris die Hauptstadt des 19.Jahrhunderts die entfremdende Wirkung der pompösen Architektur beschrieben, die Auflösung der traditionellen Stadtviertel, hat die Pariser „das unbekannte Wesen“ ihrer Stadt fremd gemacht. Das „Leben“ wurde in die Banlieues verdrängt, die der heutige Präsident jetzt gerne auskärchern würde. Das Verlangen nach Pomp und Ornamentalisierung überlebt als Relikt feudaler Haltungen.
Doch zwischen Pomp und Pompier Lücken, Sprünge Leerstellen. Was steht leer und wie kann dieser Leerstand konserviert werden. Liebe Museums_pädagoginnen hier hättet ihr doch mal ein ein spannendes Forschungsgebiet, die Häuser die in anderen Städten fehlen, wie die ausgefallenen Zähne im Gebiss der Kopie von Lagerfeld, durch die der Wind in den Novembernächten rattelt und in denen manchmal sogar Füchse wohnen, hier fehlen sie. Is this a copy? This is a copy! Auch das ist Real Life.

Virus

Dialoge die man hier so führen könnte.

A: Bist du Philosoph?

B: Nein ich bin Handwerker, ich habe einen Werkzeugkasten.

A: Das reicht.

besser ist es allerdings man führt diese gespräche nicht. und wenn es geht dann auch nicht im Quartier Latin.

VIRUS THE LANGUAGE FROM OUTTA SPACE

Und so

Zunächst einmal ich weiß noch nicht einmal mehr ob dieser Blog überhaupt noch existiert.

Schlehen wadern durch mein Gesicht und eine Wolke der Regungslosigkeit hat sich als Schutzwall um mich gelegt.

Zwei Jahre hinter der Zeit und die Stimme die von ein bisschen Frieden singt, das Eingeholt werden der entglittenden Zeit. Wenn dieser Blog weiter existiert dann ein paar basale Informationen, dafür gibt es heute keine Codierung und ich entschuldige mich bei den Nicht Lesenden dafür, dass dies nun ein bisschen Tagebuch Style hat.

Also ich bin vor kurzen nach Omagh im County Tyrone gezogen ich lebe und arbeite dort und eigentlich gefällt mir alles ganz gut soweit. Die Häuser der Stadt, die keine Stadt sein will, sind klein und schlonzig. Ich habe aber schon den ein oder anderen Freiwilligen kennen gelernt, Die Leute scheinen nett zu sein hier nett. Auch ich mag Musik, ich liebe Filme und Quentin Taran-tinow. Oh ich auch und Moby hat eine verdammt schöne Stimme. Von der Unmöglichkeit zur Kommunikation.
Es lässt sich sicher hier aushalten, raushalten und wenn es nötig ist, bauen wir uns Heimweh-Wälle, aus Paketen, direkt aus D. mit Lebkuchen und Weihnachtsmännern und wenn nicht dann kann man ja mal im Pub versinken, ertrinken in der Tyne. Es gewittert draußen.

wenn ihr mich kontaktieren wollt dann schreibt doch einfach.

forename. name
Drudgeon. Road 15
BT781Tj Omagh Clanabogan
County Tryrone
Nordirland

vieleicht werden die sicher zahlreich einlaufenden pakete dann abgefangen von der Scotti Hexe, aber das macht nix, es gibt auch weniger nette Menschen hier.
Oh well goodbye me dears es war eine schöne Zeit, ich weiß nicht ob ich bei all dieser Arbeit weiter Zeit für dieses vernachlässigenbares Blog finden werde.
wenn nicht werde ich euch von unseren täglichen River Walks mit Vogelbesichtigungen von Bible Studies an einem verregneten Sonntag Nachmittag und von dem ganzen Scheiß berichten, Nothing changes but the memory. Lost and found und die Leute werden schon ganz unruhig, ob ich wohl rausgeschmissen werde, macht ja doch nie jemand. Bin Bing. Die Bibliothek schließt in fünfzehn Minuten, wir bitten sie ihre Arbeit zu beenden und hoffen sie hatten einen angenehmen und arbeitsreichen Aufenthalt…
Also wie ein Freund sagt Ende:neu. Danke fühlt sich scheisse an, braucht kein mensch diese Nummer, aber jetzt weiß ich ja wie es ist, hinter Schlehen und time Delays, irgendwo gefangen in Loop Schleifen wenn die Realität vorbeischaut dann winke ich leise good-bye. Soll sie mal.-

Danke für die Aufmerksamkeit. auch wenn dies wieder nur aneinander gereihte Worte sind.